Dokumente zur Erhaltungssatzung

Hier finden Sie Dokumente zur städtischen Erhaltungssatzung für die Gartensiedlung Gronauer Wald:

Download: Anlage_01_ErhS_Uebersichtsp_140602_TL
Download: Anlage_02_ErhS_Satzungstext_141124
Download: Anlage_03_ErhS_Begruend_Satzb_141124
Download: Anlage_04_ErhS_Plan_3_141118_TL
Download: Anlage_05_ErhS_Plan_7_141118_TL
Download: Anlage_06_ErhS_Plan_8_141118_TL
Download: Anlage_07_ErhS_Auszug_Gutachten_141118
Download: Anlage_08_ErhS_Auszug_Kataster_141118
Download: Beschlussvorlage (1)

Begrünen Sie Ihre Fassade!

Mit Efeu überwucherte Fassaden gab es wohl schon in der Antike – aber erst im späten 19. Jahrhundert wurde die gezielte Begrünung von Hauswänden architektonisch eingeplant. Dazu wurden und werden Rankhilfen (sie haben viele Namen: Rankgitter, Spalier, Kletterhilfe) verwendet, die den Pflanzen das vertikale Wachstum erleichtern bzw. ermöglichen.

Romantisch bewachsene Bauwerke sehen nicht nur toll aus, sie bieten auch eine Reihe von wichtigen Vorteilen. So haben die Pflanzen eine temperaturausgleichende Wirkung, sie dienen also als Schutz vor Kälte im Winter und vor Hitze im Sommer. Sie binden Feinstaub, befeuchten und kühlen die Luft und sorgen damit für ein sauberes, frisches Stadtklima. Die Pflanzenwurzeln sorgen für eine gute Drainagewirkung und verhindern Staunässe am Fundament, indem sie das Erdreich auflockern. Die Pflanzen bieten Vögeln und Insekten einen Lebensraum. Sie wirken schallschluckend und das Grün ruft positive Emotionen hervor.

Auch die historischen Bauvorschriften für die Gartensiedlung sahen begrünte Fassaden vor: „… Beerenobst, einige Ziersträucher und Stauden fehlen nirgends; die Hauswände sind mit Spalierobst oder blühenden Gewächsen berankt“ (aus den Bauvorschriften  von Zanders). Wie in der Gestaltungsfibel nachzulesen ist, sollten dafür nach historischem Vorbild profilierte Holzgerüste mit einem Raster von etwa 30–35cm benutzt werden – aber auch verspannte Drähte seien akzeptabel, solange die Rankhilfen die Elemente der Fassade gliedern, anstatt sie durch eigenständige Formen zu stören. Wer noch originale Baupläne von seinem Haus hat, kann sich dort Anregungen holen.

Wichtig ist die Auswahl geeigneter Pflanzen, denn nicht alle Rank- und Kletterpflanzen vertragen sich mit einem klassischen Rankgitter, wie es zur Bauzeit typisch für die Gronauer Waldsiedlung war. Tatsächlich kann eine Rankhilfe für die eine Pflanze wuchsbehindernd wirken, während sie für andere hilfreich ist. Bedenken muss man außerdem, dass beispielsweise  der klassische Efeu gerne in jede Ritze hineinwächst, einige Pflanzen mit der Zeit dicke Stämme und Wurzeln bilden, die Schäden an der Fassade oder an Rohren im Erdreich hervorrufen können und die Begrünung für zusätzliches Ge-wicht an der Fassade sorgt. In diesen Gesichtspunkten sollten Sie sich fachmännisch beraten lassen. Von der Ästhetik des vielen Grüns in unserer Siedlung können Sie sich dagegen ganz leicht selbst bei einem Spaziergang überzeugen und in Gedanken schon mal überlegen, ob Sie Ihr Heim nicht auch mit einer berankten Fassade verschönern wollen.

Text: Till Erdmenger
Aus dem Infobrief 4/2017

Bauherren unserer Siedlung: Oskar Lindemann

Hier stellen wir Ihnen die Architekten und Landschaftsbauer unserer Siedlung vor:

Der in Nordhausen geborene Architekt war ab 1900 in Bergisch Gladbach zunächst für Ludwig Bopp tätig. Später entstanden hier nach seinen Ent-würfen einige repräsentative Bürgerhäuser. Innerhalb unserer Gronauer Waldsiedlung zeigen die von ihm am Gronauer Waldweg errichteten Beamtenhäuser sowie die Arbeiterhäuser am Kiefernweg eine reiche Formensprache. Auffallend sind seine mit zahlreichen Schmuckverzierungen und Schnitz-werk versehenen Erker- und Eckfensterausbildungen. Sie stellen in der Gronauer Waldsiedlung eine architektonische Bereicherung der Fassaden-gestaltung dar.  Leider beendete sein früher Tod zu Anfang des 1.  Welt-krieges sein erfolgreiches Schaffen.

Text: Manfred-Walter Kautz
Aus dem Infobrief 4/2017

Ein Relikt aus vergangenen Zeiten – die Milchklappe

 

An einigen der alten Häuser im Gronauer Wald findet man noch ein seltenes Detail: Die sogenannte Milchklappe. Seinerzeit entwarfen die Architekten der Gartensiedlung diese pragmatische Lösung einer Öffnung in der Hauswand, die von innen wie von außen mit einer Holzklappe verschlossen war. In diese stellte in alten Zeiten der Milchmann die Kanne mit der frischen Milch. Der Brötchenjunge legte die frischen Brötchen dort hinein. Von innen konnten die Bewohner dann die Lebensmittel unversehrt direkt in ihre Küche hereinholen. Da konnte Nachbars Katze nicht an der Milch schlecken und auch die Brötchen blieben frisch und wurden nicht vom Regen durchweicht, wenn die Hausbewohner nicht zugegen waren oder zu früher Stunde noch im Bett lagen. Heute fährt kein Milchmann mehr durch die Straßen und auch die Brötchenjungen gibt es heute nicht mehr. Der Sinn und Zweck dieser Milchklappen ist seit langem nicht mehr gegeben, deshalb wurden viele mit der Zeit einfach zugemauert und sind daher nicht mehr aufzufinden. Vielleicht wäre es ja in der heutigen Zeit der Online-Bestellungen und der Vielzahl unterschiedlicher Lieferdienste eine Überlegung wert, sein Haus mit einer modernen Version der guten alten Milchklappe auszustatten – heutzutage natürlich mit App-Überwachung!

Text: Rolf Schwarzenberg, Monika Kirch-Kammermeier, Till Erdmenger – Aus dem Infobrief 4/2017
Foto: Till Erdmenger. Gerne dürfen Sie die Fotos für den privaten Gebrauch speichern, für eine gewerbliche Nutzung benötigen Sie jedoch eine schriftliche Lizenz des Urhebers.

Fotos vom Sommerfest 2017

Liebe Freunde der Gartensiedlung, im Sommer 2017 fand unser Sommerfest unter der Eiche statt – trotz des miesepetrigen Wetters kamen besonders viele Nachbarn, Anwohner, Freunde und Neugierige um mit uns zu feiern! Hier finden Sie ein paar Eindrücke.

Alle Fotos © Till Erdmenger. Gerne dürfen Sie die Fotos für den privaten Gebrauch speichern, für eine gewerbliche Nutzung benötigen Sie jedoch eine schriftliche Lizenz des Urhebers.

01.07.2017 – Sommerfest des Freundeskreises ab 15:00

Am 01.07.2017 findet ab 15:00 das Sommerfest des Freundeskreises Gartensiedliung Gronauer Wald rund um die Eiche statt.

Es gibt ein geselliges Zusammensein mit Freunden und Nachbarn
• Frischer Kaffee und großartiges Kuchen-Buffet
• Leckere Sachen vom Grill & Gyros mit „El Greco“
• frisch-gezapftes Kölsch & andere Getränke
• Toben auf der Hüpfburg für die Kleinen
• Flohmarkt für Kinder von Kindern – kommt
einfach mit Euren Sachen vorbei!
• Schaumkuss-Wurfmaschine für süßen Spaß
• Heisse Rhythmen mit „Ollis Tanzwelt“

Außerdem gibt es wieder Livemusik!

Die komplette Einladung kann als PDF hier heruntergeladen werden:

Sommerfest 2017_Poster_A4_final

Unsere Bitte an Sie:

Wir finanzieren das Fest überwiegend aus den Einnahmen des Kaffee- und Kuchenbuffets und sind daher dringend auf Kuchenspenden angewiesen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich mit einer Kuchenspende am Gelingen des Festes beteiligen würden!
Melden Sie sich hierzu gerne bei info@fggw.de oder telefonisch unter 0163 – 8249442.

Forderung des Freundeskreises umgesetzt

Wenn die Stadt Bergisch Gladbach im Frühjahr die Bevölkerung am Putztag  wieder zum „Großreinemachen“ im Stadtgebiet aufruft, dürften die freiwilligen Helfer in der Gronauer Waldsiedlung  diesmal etwas weniger Arbeit haben. Der Grund: Am Fußweg zwischen Richard-Zanders-Straße und der Straße Am Birkenbusch (parallel zum Gronauer Waldweg) hat die Stadt jetzt einen Papierkorb aufgestellt. Dies hatte der Freundeskreis schon seit längerem gefordert.

Text: Rolf Schwarzenberg
Aus dem Infobrief 4/2017

Unser kleiner Planet

© Till Erdmenger – BusinessfotosUnsere Gartensiedlung, unser kleiner Planet: Diese witzige Fototechnik kennen Sie bestimmt – wir haben sie jetzt für unsere Nachbarschaft ebenfalls eingesetzt 😉 Alle Foto © Till Erdmenger. Gerne dürfen Sie die Fotos für den privaten Gebrauch speichern, für eine gewerbliche Nutzung benötigen Sie jedoch eine schriftliche Lizenz des Urhebers.