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	<title>Architekten-Archiv - Freundeskreis der Gartensiedlung Gronauer Wald</title>
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	<title>Architekten-Archiv - Freundeskreis der Gartensiedlung Gronauer Wald</title>
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		<title>Die interessante Geschichte der Gartenstadt-Idee</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Till Erdmenger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2026 07:23:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Architekten]]></category>
		<category><![CDATA[Autarkie]]></category>
		<category><![CDATA[Ebenezer Howard]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Genossenschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir sind über einen Beitrag von Thomas Jacob, Gärtner und Publizist, gestolpert, der die Geschichte der Gartenstadt-Idee aus neuen Perspektiven beleuchtet. Der Artikel zeichnet ein Bild, in dem die berühmte&#8230;&#160;<a href="https://fggw.de/2026/07/16/die-interessante-geschichte-der-gartenstadt-idee/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Die interessante Geschichte der Gartenstadt-Idee</span></a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Wir sind über einen Beitrag von Thomas Jacob, Gärtner und Publizist, gestolpert, der die Geschichte der Gartenstadt-Idee aus neuen Perspektiven beleuchtet. Der Artikel zeichnet ein Bild, in dem die berühmte „Erfindung&#8220; der Gartenstadt durch Ebenezer Howard (1850–1928) eher als Popularisierung und Neuformulierung älterer Reformideen erscheint denn als genuin neue Erfindung. Howard, der mit seinem Werk Garden Cities of To-morrow (1898, überarbeitet 1902) als Vater der Gartenstadt gilt, reagierte mit seinem Konzept auf die überbevölkerten, ungesunden Industriestädte seiner Zeit und versuchte, die Vorteile von Stadt und Land in einer neuen Siedlungsform zu verbinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine visionäre Vorstellung sah eigenständige, autarke Satellitenstädte vor, die durch klare Größenbeschränkungen – maximal 2.400 Hektar Fläche und 32.000 Einwohner – überschaubar und selbstversorgungsfähig bleiben sollten. Die charakteristischen radialen Strukturen mit ihren Grünflächen, Bahnstrecken und teilweise auch Kanalsystemen dienten weniger ästhetischen Präferenzen, sondern waren funktionale Antworten auf die damalige Verkehrslogik, um kurze Infrastrukturen und gute Mobilität sicherzustellen. Das Ziel war eine „grüne Industriestadt&#8220;, die Wohnen, Landwirtschaft und Industrie partnerschaftlich verknüpfen sollte, um Arbeit, frische Luft und lokale Versorgung zu schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Element des Gartenstadt-Konzepts war die Entnahme von Wohnraum aus dem Spekulationskreislauf durch genossenschaftliches Eigentum, Erbpacht und Gemeinschaftsmodelle, die erschwingliches Wohnen für Arbeiter ermöglichen sollten – ein Konzept, das 1913 auch von Anna Zanders für unsere Gartensiedlung übernommen wurde. Der Autor betont jedoch, dass auch diese Ansätze keineswegs neu waren, sondern an die frühere Genossenschaftsbewegung (u. a. Robert Owen) und deutsche Sozialwohnungsmodelle ab Mitte des 19. Jahrhunderts anknüpften. Howards Modell sieht der Artikel in der Tradition früherer Reformvisionen wie Robert Owens „New Harmony&#8220; aus den 1820er Jahren und verweist auf parallele deutsche Entwürfe, etwa Theodor Fritschs „Die Stadt der Zukunft&#8220; von 1896, wobei Fritsch Howard sogar Plagiat vorwarf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden in Deutschland tatsächlich Siedlungen mit Selbstversorgungsgärten – Werksiedlungen, Freilandbewegung, Siedlerhäuser – teilweise noch im Geist der ursprünglichen Autarkie-Idee. Doch ab den 1970er und 1980er Jahren wandelten sich diese Küchengärten zunehmend zu Wohn- und Freizeitgärten; aus autonomen Siedlern wurden heteronome Verbraucher, abhängig von Banken und übergeordneten Genossenschaftsstrukturen. Die Nationalsozialisten lösten die Deutsche Gartenstadt-Gesellschaft auf, und seither wurde der Begriff „Gartenstadt&#8220; oft auf reine Einfamilien- und Reihenhaussiedlungen ohne revolutionäres Potenzial reduziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als einzige echte Weiterentwicklung der Gartenstadt-Idee betrachtet der Autor die zionistische Siedlungsbewegung in Palästina und Israel: Die Kibbuzim als sozialistisch-kommunale Siedlungen und die Moschavim als bürgerlichere Varianten. Der Architekt Richard Kauffmann übertrug Howards Ideen dort erfolgreich in die Praxis; der älteste Moschav Nahalal zeigt beispielsweise eine radiale Ringstruktur ähnlich Howards Modell und funktionierte tatsächlich als autarke Genossenschaftssiedlung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Fazit des Autors lautet, dass die Gartenstadt letztlich eine Utopie war, deren Kernkonzept das Streben nach Autarkie bildete: spekulationsfreies Wohnen, lokale Nahrungsversorgung und überschaubare Gemeinschaften. Dieses Autarkiestreben müsse individuell gewollt und gelebt werden – selbst in der DDR nutzte trotz Förderung nur ein kleiner Teil der Bevölkerung Kleingärten aktiv zur Selbstversorgung. Heute seien viele Elemente der Gartenstadt-Idee indirekt in moderner Stadtplanung aufgegangen, aber das ursprüngliche Ideal der Unabhängigkeit und Selbstversorgung bleibe weitgehend unerreicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Leider ist der Aufsatz von Herrn Jacob wegen seiner Wiederholungen und formaler Fehler nicht ganz einfach zu lesen – es lohnt sich inhaltlich dennoch und wirft ein neues Streiflicht auf die „alte“ Idee der Gartenstadt. Einen ähnlich interessanten Vortrag durften wir auch beim Treffen des Netzwerks der europäischen Gartenstädte in Budapest hören – vielleicht dürfen wir den hier auch noch teilen. Schaut Euch gerne mal den Artikel auf Inhortas an, er enthält auch den Link zu einer digitalisierten Ausgabe von Howards Buch „Gartenstädte in Sicht“ sowie weitere interessante Links.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-inhortas wp-block-embed-inhortas"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="nJqknSRDnL"><a href="https://inhortas.de/geschichte-gartenstaedte/">Gartenstädte von Morgen – Die Idee der Gartenstadt und das vergessene Streben nach Autarkie.</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="„Gartenstädte von Morgen – Die Idee der Gartenstadt und das vergessene Streben nach Autarkie.“ – — Inhortas —" src="https://inhortas.de/geschichte-gartenstaedte/embed/#?secret=CSpjMLiO09#?secret=nJqknSRDnL" data-secret="nJqknSRDnL" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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		<title>Schloss Lerbach: Zeitzeugen gesucht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Till Erdmenger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Mar 2026 14:25:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Architekten]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerportal]]></category>
		<category><![CDATA[Fürhung]]></category>
		<category><![CDATA[Lerbach]]></category>
		<category><![CDATA[Zanders]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir veröffentlichen hier gerne einen Aufruf von Frau Voigt/dem Bürgerportal, der uns über die Pressestelle von Schloss Lerbach erreicht hat. Wie viele von Ihnen wissen dürften, hatte sich das Ehepaar&#8230;&#160;<a href="https://fggw.de/2026/03/21/schloss-lerbach-zeitzeugen-gesucht/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Schloss Lerbach: Zeitzeugen gesucht</span></a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Wir veröffentlichen hier gerne einen Aufruf von Frau Voigt/dem Bürgerportal, der uns über die Pressestelle von Schloss Lerbach erreicht hat. Wie viele von Ihnen wissen dürften, hatte sich das Ehepaar Anna und Richard Zanders, die Gründer unserer Gartensiedlung, das bescheidene Häuschen vom Architekten Ludwig Bopp als Wohnhaus errichten lassen. Dadurch waren die Papierfabrikanten mit Bopp in Kontakt gekommen und sorgten später dafür, dass er etliche Häuser in der Gartensiedlung und weitere Gebäude in der Stadt entwarf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frau Voigt bietet Führungen durch den Park von Schloss Lerbach an. Sie möchte Erinnerungen rund um den Lerbacher Park für einen Beitrag im Bürgerportal sammeln:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Die bisherigen Parkführungen bewiesen einmal mehr, wie viel es über den Park Haus Lerbach zu erzählen gibt. Zum Beispiel wurde bei der letzten Parkführung über Feuerwerke am Teich und ein Schwimmbad nahe dem Rondell berichtet. Die Redaktion des Bürgerportal möchte mehr über Ihre Parkerlebnisse erfahren und in einem Bericht zusammenfassen. Mit Ihren Geschichten bleibt Haus Lerbach weiterhin im Fokus, auch wenn es noch geschlossen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Machen Sie mit! Melden Sie sich und erzählen Sie uns Ihre Geschichte per Mail an: A.voigt-gl@gmx.de</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Grüße und Danke für Ihre Unterstützung, Annette Voigt</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"><em>PS: Zur Illustration haben wir ein altes Foto vom Schloss Lerbach per KI aufhübschen lassen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></em></p>
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		<title>Historische Fotos: Eine Reise an die Quellen …</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Till Erdmenger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Aug 2023 09:44:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Architekten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Laufe vieler Jahre hat der Freundeskreis unzählige historische Aufnahmen zur Verfügung gestellt bekommen – meist haben wir die Fotos eingescannt, viele haben wir hier auf unserer Webseite veröffentlicht, etliche&#8230;&#160;<a href="https://fggw.de/2023/08/25/historische-fotos-eine-reise-an-die-quellen/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Historische Fotos: Eine Reise an die Quellen …</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im Laufe vieler Jahre hat der Freundeskreis unzählige historische Aufnahmen zur Verfügung gestellt bekommen – meist haben wir die Fotos eingescannt, viele haben wir hier auf unserer Webseite veröffentlicht, etliche auch in unserem Buch verwendet. Die meisten Fotos stammen von Anwohnern, Nachkommen, Aktiven im Freundeskreis. Aber nicht immer können wir den Ursprung dieser Fotos zurückverfolgen bis zu jenem Fotoalbum, aus dem sie stammen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-medium"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="232" height="300" src="https://fggw.de/wp-content/uploads/2017/12/image4-232x300.jpeg" alt="" class="wp-image-1360" srcset="https://fggw.de/wp-content/uploads/2017/12/image4-232x300.jpeg 232w, https://fggw.de/wp-content/uploads/2017/12/image4-768x995.jpeg 768w, https://fggw.de/wp-content/uploads/2017/12/image4-791x1024.jpeg 791w, https://fggw.de/wp-content/uploads/2017/12/image4.jpeg 1235w" sizes="(max-width: 232px) 100vw, 232px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Ein solcher Fall ist das Foto des Architekten Oskar Lindemann, der einige Häuser in der Gartensiedlung entworfen hat. Er starb bereits 1914, im 1. Weltkrieg. Das Foto stammt im Original aus der Sammlung von Friederike Naroska, die uns deswegen angerufen hat – im Impressum unseres Buchs haben wir sie aus Unwissenheit nicht als Quelle genannt. Dies holen wir hiermit nach und danken Frau Naroska dafür, dass sie dieses Dokument der Siedlungs-Geschichte aus ihrem Bestand hervorgezaubert hat. Frau Naroska hat im übrigen jüngst ein Buch über die Bergisch Gladbacher Hauptstraße veröffentlicht, es heißt „<a href="https://in-gl.de/2023/04/20/zum-beispiel-strundorf-wie-ein-stadtteil-sein-gesicht-verliert/?print=print">Veränderungen einer Stadtansicht</a>“ (Heider Verlag) und enthält viele weitere historische Aufnahmen aus ihrem Archiv.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch in Zukunft sind wir daran interessiert, Fotos aus der Siedlung in unser Archiv aufnehmen zu können. Sollten Sie also noch solche antike Aufnahmen haben oder finden, freuen wir uns sehr, wenn Sie sie uns zu Verfügung stellen würden. Danke!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fggw.de/2023/08/25/historische-fotos-eine-reise-an-die-quellen/">Historische Fotos: Eine Reise an die Quellen …</a> erschien zuerst auf <a href="https://fggw.de">Freundeskreis der Gartensiedlung Gronauer Wald</a>.</p>
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		<title>Historische Bauvorschriften für die Gartensiedlung</title>
		<link>https://fggw.de/2021/04/12/historische-bauvorschriften-fuer-die-gartensiedlung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Till Erdmenger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2021 15:15:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Architekten]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Siedlung]]></category>
		<category><![CDATA[Bauvorschrift]]></category>
		<category><![CDATA[Bebauungsplan]]></category>
		<category><![CDATA[Erhaltungssatzung]]></category>
		<category><![CDATA[Satzung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorgärten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist überaus interessant, mit welchen Ideen und Vorschriften die Gründer der Gartensiedlung die Gestaltung unserer Nachbarschaft geprägt haben. Aus verschiedenen historischen Schriften haben wir einmal einige interessante Punkte zusammengetragen.&#8230;&#160;<a href="https://fggw.de/2021/04/12/historische-bauvorschriften-fuer-die-gartensiedlung/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Historische Bauvorschriften für die Gartensiedlung</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fggw.de/2021/04/12/historische-bauvorschriften-fuer-die-gartensiedlung/">Historische Bauvorschriften für die Gartensiedlung</a> erschien zuerst auf <a href="https://fggw.de">Freundeskreis der Gartensiedlung Gronauer Wald</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Es ist überaus interessant, mit welchen Ideen und Vorschriften die Gründer der Gartensiedlung die Gestaltung unserer Nachbarschaft geprägt haben. Aus verschiedenen historischen Schriften haben wir einmal einige interessante Punkte zusammengetragen. Inwieweit diese Vorstellungen noch in heutigen Bauvorschriften oder Satzungen enthalten sind, haben wir nicht geprüft.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen</strong>: </p>



<ul class="wp-block-list"><li><span class="has-inline-color has-vivid-red-color">Entwicklung des Bau- und Wohnungswesens in Bergisch Gladbach, 1908 und 1914, Anna Zanders</span></li><li><span class="has-inline-color has-vivid-green-cyan-color">Gesellschaftsvertrag und Bauvorschriften der Gemeinnützigen Gartensiedlungsgesellschaft Gronauer Wald m.b.H., 1913</span></li><li><span class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Kauf-Vertrag und Erbbesitz-Vertrag der Gemeinnützigen Gartensiedlungsgesellschaft Gronauer Wald m.b.H., 1913</span></li><li><span class="has-inline-color has-vivid-purple-color">Satzung der Gemeinnützigen Ansiedler-Genossenschaft Gronauer Wald, 1913</span></li></ul>



<span id="more-2142"></span>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gründungsabsicht</strong>:<br><span class="has-inline-color has-vivid-green-cyan-color">Gegenstand des Unternehmens (Gemeinnützige Gartensiedlungsgesellschaft Gronauer Wald m.b.H.) ist der weitere Ausbau und die Erweiterung der von Richard und Anna Zanders begonnenen Einfamilienhaussiedlung Gronauer Wald im Sinne der Gründer und nach den volkswirtschaftlichen und städtebaulichen Grundsätzen der Deutschen Gartenstadtgesellschaft.<br>Es sollen nur Einfamilienhäuser, einzelstehend oder in Gruppen, gebaut werden; nur bei Gebäuden für besondere Zwecke und bei Geschäftshäusern darf hiervon abgewichen werden. Alle Häuser sollen Hausgärten haben, und die weiträumige Bebauung mit Einfamilienhäusern soll durch die „Bauvorschriften“ und durch Ausschluss der Spekulation dauernd sichergestellt werden.<br>Ferner wird angestrebt, dass die Siedlung durch ihr Beispiel und durch Einfluss auf behördliche Maßnahmen die ganze Entwicklung der Stadt Bergisch Gladbach im Sinne des Gartenstadtgedankens beeinflussen möge.<br>Jede spekulative oder willkürliche Verteuerung der Preise des Bodens und der Wohnungen soll dauernd völlig verhindert werden</span> <span class="has-inline-color has-vivid-green-cyan-color">…</span><br><span class="has-inline-color has-vivid-purple-color">Es sollen nur Einfamilienhäuser, als Einzel-, Doppel- oder Reihenhäuser gebaut werden.</span></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Allgemeine Bauvorschriften:<br></strong><span class="has-inline-color has-vivid-green-cyan-color">Hier sollte ein in sich geschlossener Ortsteil geschaffen werden, der, vor all den vorgenannten Schäden bewahrt, durch sein Beispiel die Bauweise und Wohnsitte in den übrigen Stadtgebieten beeinflussen sollte.<br>[…] ebenso wurde der Charakter der weiträumigen Bebauung mit Einfamilienhäusern durch bauliche Beschränkungen dauernd zu erhalten gesucht.<br>Diese Bauvorschriften haben Geltung für das im Bebauungsplan festgelegte Gelände der Gartensiedlung Gronauer Wald, sowie für alle Grundstücke, die von Frau Anna Zanders etwa später noch hinzugegeben werden. Sie gelten sinngemäß auch für Unterhaltung, Umbau und Erweiterung von Bauten und Nebenanlagen.</span><br><span class="has-inline-color has-vivid-red-color">Durch eine Reihe von Verkaufsbedingungen, welche die willkürliche Verfügung über die Grundstücke einschränken sollten, wurde angestrebt, die ganze Anlage nach Möglichkeit ihrer Bestimmung zu erhalten und der Spekulation dauernd zu entziehen.</span><br><span class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Der Käufer erkennt hiermit an, dass ihm die Bauvorschriften der Gem. Gartensiedlungsgesellschaft Gronauer Wald bekannt und bei Abschluss dieses Vertrages ausgehändigt worden sind. Er erkennt die „Bauvorschriften“ als einen wesentlichen Teil dieses Vertrages an, unterwirft sich ihnen und verpflichtet sich, auf dem gekauften Grundstück binnen … Jahren ein Einfamilienhaus gemäß den „Bauvorschriften“ zu bauen.<br>Der Käufer verpflichtet sich, auf dem gekauften Grundstück nur solche Bauten zu errichten, die die Genehmigung der Gartensiedlungsgesellschaft durch Unterschrift gefunden haben.</span></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verkehrsräume, Straßen und Wege:<br></strong>Verkehrsräume wie Straßen und Wege werden nicht behandelt, da diese bereits erstellt sind und aufgrund der vorhandenen Bebauung nicht mehr verändert werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stellung der Häuser:<br></strong><span class="has-inline-color has-vivid-red-color">Eine nicht schablonenmäßige Baufluchtlinie wurde im Gronauer Wald verschiedentlich auf dem Wege der Ausnahmebewilligung zugelassen. Bei der Stellung und Gruppierung der Häuser ließ man sich eben so sehr von der Zweckmäßigkeit, wie z.B. der Rücksicht auf die Himmelsrichtungen, als auch von der Absicht, ein ansprechendes Straßenbild zu erzielen, leiten.<br>Erwähnt sei hier die staffelförmige Anordnung der Häuserreihe, die abgesehen von dem hübschen Straßenbild für das einzelne Haus selbst bei ganz schmalen Grundstücken den Vorteil einer nach allen Seiten freien Lage mit sich bringt.<br>Die spitzwinklige Lage der Grundstücke zur Straße, die tiefe Anordnung zur Voraussetzung hat, ist in Bergisch Gladbach bei vielen Wegen vorhanden, und es wäre deshalb zu begrüßen, wenn eine derartige staffelförmige Fluchtlinie in geeigneten Fällen allgemein und nicht nur ausnahmsweise zugelassen würde.</span></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bebauungsdichte und Grundstücke:<br></strong><span class="has-inline-color has-vivid-red-color">Die Baugrundstücke werden, je nachdem es die örtlichen Verhältnisse ergeben, kleiner oder größer gestaltet; im Durchschnitt sind sie 1/5 oder 1/4 Morgen (500 – 625 qm) groß. An einzelnen Stellen, wo ein zu kleines Baugrundstück entsteht, wird die fehlende Gartenfläche gegenüber dem Hause oder sonst in der Nachbarschaft ersetzt. Größer als 1/4 Morgen werden die Grundstücke für die kleinen Häuser im allgemeinen nicht bemessen, weil sonst die Nebenarbeiten für den Arbeiter, der seinen Garten nur in seinen freien Stunden bearbeiten kann, zu groß werden.<br>Bei der Verteilung von Haus- und Grundstücksbreite müssen die baupolizeilichen, ortsstatutarischen und die Beleihungsvorschriften befolgt werden, jedoch wird auch hierbei jede schablonenhafte Einförmigkeit, insbesondere in der Breite der Bauweise vermieden.</span><br><span class="has-inline-color has-vivid-green-cyan-color">Die Mindestgröße eines Grundstückes ist 350 qm. Kleinere Grundstücke sind nur in Ausnahmefällen, wenn technische Gründe dies gebieten, zulässig. Jedoch darf unter allen Umständen die Bebauungsdichte nicht größer werden, als 18 Häuser auf 1 ha einschließlich Straßen und Plätzen.<br>Von der Bodenfläche jedes Grundstücks dürfen mit Wohngebäuden einschließlich etwaiger Wirtschaftsanbauten, Ställe, Werkstätten und dgl. höchstens 1/6 der Gesamtfläche überbaut werden.</span><br><span class="has-inline-color has-vivid-red-color">Es dürfen höchstens … der Bodenfläche fest bebaut werden.</span><br><span class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Einzelbestimmungen nach § 3 und 10 der „Bauvorschriften“: Von dem Grundstück dürfen mit Wohngebäuden einschließlich etwaiger Wirtschaftsbauten überbaut werden höchstens … qm.</span></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Architektur:<br></strong><span class="has-inline-color has-vivid-red-color">Bei der Gestaltung der Häuser konnte nicht die Absicht bestehen, sogleich Musterbeispiele zu schaffen; hatte sich doch bisher niemand mit der schönheitlichen Gestaltung des Arbeiter-Einfamilienhauses beschäftigt!<br>Es sollte vielmehr an einer Reihe von Versuchen gezeigt werden, wie sich bei einfacher Formengebung eine gute, zweckmäßige Grundrissgestaltung und eine ansprechende gefällig Wirkung erreichen lasse.<br>Dies wird in erster Linie durch gute Verhältnisse der einzelnen Glieder des Baukörpers zueinander zu erreichen gesucht, wobei die Dachlinie, die Höhe der Stockwerke und die Fensterverteilung wesentlich sind, unter Benutzung der einfachsten Schmuckmittel, wie Fensterläden, Verputz und der so lange vernachlässigt gewesenen Farbe.<br>Alle diese Dinge verursachen nur wenig Mehrkosten, während die bergischen Schmuckmotive; Fachwerk und Schiefer, der höheren Kosten wegen nur vereinzelt benutzt werden konnten.<br>Die Stockwerke werden im Verhältnis zur Größe niedrig gehalten, um eine behagliche Raumwirkung zu erzielen (jetzt im Erdgeschoss 2,50 – 2,60 m, im Obergeschoss 2,50 m i.L.). Bei Einfamilienhäusern, wo sich die Familie mehr ausbreiten kann, bedeutet zudem die übertriebene Zimmerhöhe eine unnötige Verteuerung der Baukosten und eine Erhöhung der Ausgaben für Heizung.<br>Den Fenstern gibt man im Gegensatz zu den bis dahin üblichen ein mehr breites als hohes und schmales Verhältnis, wodurch die Zimmer eine bessere und freundlichere Belichtung erhalten, wie auch das schmale hohe Fenster sofort zur Verhängung mit Gardinen nötigt.<br>Man vermeidet die Fenster zu groß zu gestalten, weil dadurch bei freistehenden kleinen Häusern die Räume im Sommer zu heiß und im Winter zu kalt werden.</span></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wohnhäuser:<br></strong><span class="has-inline-color has-vivid-green-cyan-color">a. Es dürfen nur Einfamilienhäuser, d.h. Häuser, die nur zum Bewohnen durch eine Familie (Haushalt) eingerichtet sind, gebaut werden. Bei Gebäuden für ledige Personen und besondere Zwecke und bei Geschäftshäusern sind auch größere Bauten zulässig.</span><br><span class="has-inline-color has-vivid-red-color">Auf der hier gekauften Parzelle darf nur ein Einfamilienhaus errichtet und als solches benutzt werden.<br></span><span class="has-inline-color has-vivid-green-cyan-color">b. Die Häuser dürfen nur aus Erdgeschoss und ausgebautem Dachgeschoss, oder aus Erdgeschoss, Obergeschoss mit oder ohne Dachausbau bestehen. Die Decke des Kellergeschosses darf nicht mehr als 1 m über der mittleren Höhe des umgebenden Erdreichs liegt.</span><br><span class="has-inline-color has-vivid-red-color">Die Höhe der Häuser von dem Sockel, welcher nicht höher sein darf wie 1,00 m, bis zur Oberkante des Dachgesimses, darf nicht mehr wie 6,50 m betragen.<br></span><span class="has-inline-color has-vivid-green-cyan-color">c. Bei der Stellung der Gebäude zueinander und Ihrer Höhenabmessung ist darauf Rücksicht zu nehmen, dass für jedes notwendige Zimmerfenster ein Lichteinfallswinkel von mindestens 60° gewährleistet bleibt. (Winkel zwischen der Senkrechten und der Verbindungslinie von Fensterbank mit Dachfirst bzw. der höchsten Linie größerer gegenüberliegender Gebäudeteile)<br>Der Gesamtabstand zweier nebeneinanderliegender Gebäude muss bei anderthalbgeschossigen Häusern mindestens 6,50 m, bei zweigeschossigen Häusern mindestens 9,00 m betragen. Falls auf den Nachbargrundstücken Gebäude noch nicht stehen oder noch nicht genauer geplant sind, muss der Abstand des Gebäudes von der Nachbargrenze mindestens die Hälfte der vorgenannten Masse betragen.</span><br><span class="has-inline-color has-vivid-red-color">Der Abstand der Gebäude von den Nachbargrenzen muss mindestens 3,00 m und von der Straße mindestens 2,00 m betragen. Es ist jedoch gestattet, zwei Gebäude gleichzeitig unmittelbar aneinander zu bauen, wenn jedes den Mindestabstand von 5,00 m nach der Nachbargrenze innehält.</span><br><span class="has-inline-color has-vivid-green-cyan-color">Die Mindesttiefe des Vorgartens sowie die hintere Baufluchtlinie werden von der G.G.G.W. von Fall zu Fall festgelegt.<br></span><span class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Der Mindestabstand von der rechten Nachbargrenze muss betragen … Meter. Der Abstand von der linken Nachbargrenze … Meter. Die Mindestvorgartentiefe ist … Meter. Die hintere Baufluchtlinie (hintere Grenze, über die nicht gebaut werden darf) ist von der hinteren Grundstücksgrenze … Meter entfernt.</span><br><span class="has-inline-color has-vivid-green-cyan-color">Vorbauten, die nicht höher als 4,00 m über dem Erdboden sind, dürfen 1,00 m näher an die Grenze herangebaut werden.<br></span><span class="has-inline-color has-vivid-red-color">Vorbauten, welche nicht höher als 3,50 m über dem Sockel sind, dürfen bis auf 2,00 m an die Grenze herangebaut werden.</span></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anbauten:<br></strong><span class="has-inline-color has-vivid-green-cyan-color">Die Errichtung von Anbauten, Ställen, Schuppen, Werkstätten und dgl. ist nur mit besonderer schriftlicher Genehmigung des Aufsichtsrates zulässig. Sie müssen so angelegt und eingerichtet sein, dass eine Belästigung der Nachbarn durch sie ausgeschlossen ist.</span><br><span class="has-inline-color has-vivid-red-color">Die Errichtung von Werk- und Lagerstäten bedürfen der Zustimmung des jeweiligen Eigentümers der in der Gemarkung Gronau gelegenen, im Grundbuch von Gronau, Band I, Artikel 39 eingetragenen Parzelle, Flur 2, Nummer 200/6 Gronauer Wald 64,44 Ar. </span>(Referenzgrundstück der Gartensiedlung Gronauer Wald, Anm. d. Red.)<br><span class="has-inline-color has-vivid-green-cyan-color">Alle Baustoffe und Farben von Außenmauern, Dachbedeckungen, Fenstern, Türen, Läden, Regenrinnen, Veranden, Einfriedungen und dgl. bedürfen der Genehmigung des Aufsichtsrates, und zwar nicht nur bei Neubauten, sondern auch bei jedesmaliger Erneuerung. Alle Außenmauern müssen eine der Vorderseite gleichwertige Ausbildung haben.</span><br><span class="has-inline-color has-vivid-red-color">Alle Außenmauern müssen eine der Vorderfront gleichartige Ausbildung haben.</span></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Abwässer:<br></strong>Heute nicht mehr zutreffend, da alle Gebäude an die Kanalisation angeschlossen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gewerbliche Anlagen:<br></strong><span class="has-inline-color has-vivid-green-cyan-color">Alle gewerblichen Anlagen, mit deren Betrieb für die Umgebung eine Gefährdung oder Belästigung durch Rauch, Ruß, üble Gerüche, außergewöhnliches Geräusch und dgl. verbunden sein kann, insbesondere alle den Vorschriften in § 16 ff der Reichsgewerbeordnung unterliegenden Anlagen sind vom Plangebiet ausgeschlossen.</span></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bäume:<br></strong><span class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Die auf dem Grundstück stehenden […] Bäume dürfen ohne Einwilligung der G.G.G.W. nicht gefällt, und auch keine größeren Äste abgesägt werden.</span></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einfriedungen:<br></strong><span class="has-inline-color has-vivid-red-color">Gegen die Straße und die Nachbargrenzen werden die Grundstücke durch lebende Hecken, meist mit Liguster. Lattenzäune finden sich der größeren Kosten wegen nur vereinzelt.<br>Eiserne Einfassung wurde als unschön und teuer vermieden.</span><br><span class="has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color">Der Käufer verpflichtet sich, das Grundstück spätestens bis zum … in einer mit der Verkäuferin zu vereinbarenden Art auch an den nicht an die Straße stoßenden Grenzen mit einem Zaun einzufrieden. Die gleiche Verpflichtung wird den Käufern der angrenzenden Grundstücke auferlegt werden. Grundsätzlich sollen die Einfriedungen auf den Nachbargrenzen von den Nachbarn auf gemeinschaftliche Kosten errichtet und unterhalten werden.</span></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gärten:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><span class="has-inline-color has-vivid-red-color">Für die Anlage der Gärten tritt der Gesichtspunkt des innigen Zusammenhanges mit dem Hause und die möglichst praktische Benutzbarkeit in den Vordergrund. Das Zusammenarbeiten von Architekt und Gärtner ist auch bei so kleinen Aufgaben von Bedeutung.<br>Die Tiefe des Vorgartens wird absichtlich nur gering bemessen, meist nur auf 2,00 m, da Vorgärten von größerer Tiefe erfahrungsgemäß nicht so sauber als Ziergärtchen gehalten werden.<br>Die größte Fläche des Gartens bleibt dem Gemüsebau vorbehalten; ein Grasplatz zum Bleichen, einige hochstämmige Obstbäume, die meist längs der Wege in die Gemüsebeete, nicht in die Rasenfläche gepflanzt werden (um ihnen bessere Nahrung und Pflege zuteil werden zu lassen), Beerenobst, einige Ziersträucher und Stauden fehlen nirgends; die Hauswände sind mit Spalierobst oder blühenden Gewächsen berankt.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fggw.de/2021/04/12/historische-bauvorschriften-fuer-die-gartensiedlung/">Historische Bauvorschriften für die Gartensiedlung</a> erschien zuerst auf <a href="https://fggw.de">Freundeskreis der Gartensiedlung Gronauer Wald</a>.</p>
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		<title>Ein Haus auf Wanderschaft</title>
		<link>https://fggw.de/2020/04/27/ein-haus-auf-wanderschaft/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Till Erdmenger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2020 07:56:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Architekten]]></category>
		<category><![CDATA[Aus der Siedlung]]></category>
		<category><![CDATA[Gartensiedlung]]></category>
		<category><![CDATA[Gohrsmühle]]></category>
		<category><![CDATA[Translozieren]]></category>
		<category><![CDATA[Zanders]]></category>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://fggw.de/wp-content/uploads/2020/04/20160616_unbenannt_0002-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1718" srcset="https://fggw.de/wp-content/uploads/2020/04/20160616_unbenannt_0002-1024x1024.jpg 1024w, https://fggw.de/wp-content/uploads/2020/04/20160616_unbenannt_0002-300x300.jpg 300w, https://fggw.de/wp-content/uploads/2020/04/20160616_unbenannt_0002-150x150.jpg 150w, https://fggw.de/wp-content/uploads/2020/04/20160616_unbenannt_0002-768x768.jpg 768w, https://fggw.de/wp-content/uploads/2020/04/20160616_unbenannt_0002-1536x1536.jpg 1536w, https://fggw.de/wp-content/uploads/2020/04/20160616_unbenannt_0002.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist relativ bekannt, dass eines der schönsten Gebäude am Platz an der Eiche (Gronauer Waldweg 32/34) ursprünglich am Unterlerbacher Hof stand und durch „Translozierung“ in die Siedlung kam. Es diente damals als erstes Gebäude der neuen Waldsiedlung dem Architekten Bopp als Büro. Dass aber auch ein weiteres Gebäude am Originalstandort abgebaut und in der Siedlung neu errichtet wurde, hat jetzt Professor Werling herausgefunden, der zur Zeit an einem Buch über „Die Fabrikbauten auf Gohrsmühle“ arbeitet. So war das Doppelhaus an der Ecke Richard-Zanders-Straße/Gronauer Waldweg (genau davor steht seit einigen Jahren unser braunes Schild mit dem Hinweis auf den Denkmalbereich) zuvor das Wohnhaus der Familie Zanders an der Gohrsmühle. Dort war es Teil eines Ensembles aus Wohn-, Lager- und Produktionsstätten und musste wegen des Ausbaus der Papierfabrik weiteren industriellen Bauten weichen. Mehr dazu finden Sie in einem interessanten <a href="https://www.ksta.de/region/rhein-berg-oberberg/bergisch-gladbach/bergisch-gladbach-wie-das-zanders-wohnhaus-in-die-gronauer-waldsiedlung-kam-36606178?originalReferrer=&amp;originalReferrer=&amp;mc_cid=0a485da190&amp;mc_eid=8b86475243">Artikel beim KSTA</a>.</p>
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		<title>Bauherren unserer Siedlung: Oskar Lindemann</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Till Erdmenger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Dec 2017 07:51:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Architekten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier stellen wir Ihnen die Architekten und Landschaftsbauer unserer Siedlung vor: Der in Nordhausen geborene Architekt war ab 1900 in Bergisch Gladbach zunächst für Ludwig Bopp tätig. Später entstanden hier&#8230;&#160;<a href="https://fggw.de/2017/12/01/bauherren-unserer-siedlung-oskar-lindemann/" rel="bookmark">Weiterlesen &#187;<span class="screen-reader-text">Bauherren unserer Siedlung: Oskar Lindemann</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fggw.de/2017/12/01/bauherren-unserer-siedlung-oskar-lindemann/">Bauherren unserer Siedlung: Oskar Lindemann</a> erschien zuerst auf <a href="https://fggw.de">Freundeskreis der Gartensiedlung Gronauer Wald</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Hier stellen wir Ihnen die Architekten und Landschaftsbauer unserer Siedlung vor:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-1360" src="http://fggw.de/wp-content/uploads/2017/12/image4-232x300.jpeg" alt="" width="232" height="300" srcset="https://fggw.de/wp-content/uploads/2017/12/image4-232x300.jpeg 232w, https://fggw.de/wp-content/uploads/2017/12/image4-768x995.jpeg 768w, https://fggw.de/wp-content/uploads/2017/12/image4-791x1024.jpeg 791w, https://fggw.de/wp-content/uploads/2017/12/image4.jpeg 1235w" sizes="auto, (max-width: 232px) 100vw, 232px" />Der in Nordhausen geborene Architekt war ab 1900 in Bergisch Gladbach zunächst für Ludwig Bopp tätig. Später entstanden hier nach seinen Ent-würfen einige repräsentative Bürgerhäuser. Innerhalb unserer Gronauer Waldsiedlung zeigen die von ihm am Gronauer Waldweg errichteten Beamtenhäuser sowie die Arbeiterhäuser am Kiefernweg eine reiche Formensprache. Auffallend sind seine mit zahlreichen Schmuckverzierungen und Schnitz-werk versehenen Erker- und Eckfensterausbildungen. Sie stellen in der Gronauer Waldsiedlung eine architektonische Bereicherung der Fassaden-gestaltung dar.  Leider beendete sein früher Tod zu Anfang des 1.  Welt-krieges sein erfolgreiches Schaffen.</p>
<p>Text: Manfred-Walter Kautz<br />
Aus dem Infobrief 4/2017</p>
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