Danke, Corona: Wir verschieben das Sommerfest!

So ganz überraschend mag diese Meldung nicht kommen – aber uns bleibt leider keine andere Möglichkeit, als das für Mitte August geplante Sommerfest auf das nächste Jahr zu verschieben! Die geltenden Regelungen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie besagen unter anderem, daß bis es einschließlich 31.08.2020 keine Großveranstaltungen geben darf. Ob unser Straßenfest zu dieser Art Großveranstaltung zählt, können wir derzeit nicht mit Sicherheit sagen, vermuten es aber. Die Stadt Bergisch Gladbach konnte im Augenblick auch keine belastbare Aussage dazu machen. Da so ein Fest andererseits auch nicht mal so an einem Tag geplant werden kann, können wir aber mit der Entscheidung nicht länger warten.

Es tut uns allen sehr leid, dass wir im Sommer, nach diesen sonderbaren Wochen, nicht aus vollem Herzen mit Euch feiern können – versprechen aber mit Indianerehrenwort, daß es im nächsten Jahr dann wieder ein Sommerfest unter der Eiche geben wird!

Ein Haus auf Wanderschaft

Es ist relativ bekannt, dass eines der schönsten Gebäude am Platz an der Eiche (Gronauer Waldweg 32/34) ursprünglich am Unterlerbacher Hof stand und durch „Translozierung“ in die Siedlung kam. Es diente damals als erstes Gebäude der neuen Waldsiedlung dem Architekten Bopp als Büro. Dass aber auch ein weiteres Gebäude am Originalstandort abgebaut und in der Siedlung neu errichtet wurde, hat jetzt Professor Werling herausgefunden, der zur Zeit an einem Buch über „Die Fabrikbauten auf Gohrsmühle“ arbeitet. So war das Doppelhaus an der Ecke Richard-Zanders-Straße/Gronauer Waldweg (genau davor steht seit einigen Jahren unser braunes Schild mit dem Hinweis auf den Denkmalbereich) zuvor das Wohnhaus der Familie Zanders an der Gohrsmühle. Dort war es Teil eines Ensembles aus Wohn-, Lager- und Produktionsstätten und musste wegen des Ausbaus der Papierfabrik weiteren industriellen Bauten weichen. Mehr dazu finden Sie in einem interessanten Artikel beim KSTA.

Unsere musikalische Siedlung

Auch am letzten Sonntag spielte das „Heidkamper Corona-Quartett“ wieder einige Musikstücke für die Nachbarn. Die Stückauswahl wird u.a. inspiriert vom Niedersächsischen Musikverband, der für jeden Sonntag ein Stück vorschlägt. So wurde z.B. am Ostersonntag der „Irische Segensgruß“ und letzten Sonntag „Amazing Grace“ gespielt. Lassen wir uns überraschen, was nächsten Sonntag kommt 😉

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben …

Die Coronavirus-Pandemie wirbelt auch viele Termine in unserer Siedlung durcheinander. Aktuell am 2. April 2020 wissen wir nur, dass die momentanen Beschränkungen hinsichtlich Kontaktsperren und Schließung von Geschäften mindestens bis zum 19. April andauern werden. Betroffen von dieser Situation sind:

  • Der bereits abgesagte „Putzmunter“-Tag in Bergisch Gladbach
  • Die Neueröffnung des Olivenhofs Gronauerwald
  • Unsere Baumpflanz-Aktion, die auf den Herbst verschoben werden muss (die Besteller wurden bereits benachrichtigt)
  • Unser für den 15. April geplantes Treffen des Freundeskreises, für das wir nach einem neuen Termin suchen werden, sobald klar ist, wann dies möglich sein wird
  • Die Aufstellung der Schilder für unseren „Rundweg Gronauerwald

Wir halten Sie hier und auf Facebook auf dem Laufenden! Übrigens: Falls Sie (oder ihre Nachbarn in der Siedlung) in diesen ungewöhnlichen und herausfordernden Zeiten Nachbarschaftshilfe brauchen oder selbst anbieten wollen, werden Sie Mitglied unserer Facebook-Gruppe – dort ist genau der richtige Ort, um virtuell in unserer Siedlung zusammenzurücken!

Unsere Schilder sind da!

Diese Meldung ist bestimmt nicht weltbewegend – aber in diesen Tagen freuen wir uns doch alle über positive Nachrichten, oder? In der vergangenen Woche sind die Schilder, die wir bei uns in der Gartensiedlung aufstellen wollen, bei uns angekommen! Sie sehen toll aus und wir sind begeistert! Angesichts der SARS-CoV2-Pandemie können wir allerdings derzeit noch keine konkreten Pläne zur Aufstellung der Schilder machen – da müssen wir alle noch etwas Geduld haben.

Wer ganz ungeduldig ist (oder grade viel Zeit hat), kann aber schon mal einen Blick auf https://fggw.de/rundweg/ riskieren. Auf dieser Seite finden Sie die Informationen, die wir auch auf den Schildern präsentieren. Im Augenblick ist diese Seite noch nicht vollständig – es fehlen noch Bilder und ggf. Zusatzinformationen. Wir bitten diesbezüglich um Nachsicht 😉

Olivenhof Gronauer Wald eröffnet im April

Das alt-ehrwürdigen Gebäude der Gaststätte „An der Eiche“ stand zuletzt lange Monate leer – seit einiger Zeit aber wissen wir, dass die Betreiber des „Olivenhof Schildgen“ hier eine Dependance eröffnen wollen. In unserem aktuellen Infobrief hatten wir bereits darauf hingewiesen:

Das Wirtshaus an der Eiche hat eine wechselhafte Vergangenheit hinter sich und steht seit einiger Zeit leer. Noch in diesem Frühjahr soll in dem bekannten historischen Gebäude inmitten unserer Siedlung der „Olivenhof Gronauerwald“ eröffnen, der derzeit nach dem Vorbild der Wein- und Tapas-Bar „Olivenhof Schildgen“ entsteht. Wenn die Betreiber tatsächlich das Konzept gleichartig umsetzen, dürfen wir uns auf besten Service, tolle Weine und süd-ländische sowie regionale Tapas in stilvoller Atmosphäre bei uns im Gronauerwald freuen!


In den vergangenen Wochen haben die Bauarbeiten im Gebäude an Fahrt aufgenommen, die Betreiber suchen per Facebook Servicekräfte und nun gibt es eine Ankündigung, dass unser „Olivenhof Gronauer Wald“ im April eröffnen werde! Wir halten Sie auf dem Laufenden und wünschen den Betreibern viel Erfolg! Unter http://www.olivenhof-gronauer-wald.de wird das neue Lokal demnächst erreichbar sein.

Patenschaft für die städtischen Baumscheiben


Unter „Baumscheiben“ versteht man die öffentlichen Flächen an der Straße, auf denen Bäume gepflanzt sind. Sie lockern das Straßenbild auf und prägen die Ansicht unserer Siedlung. Die Baumscheiben sind relativ klein und die Standortbedingungen für den Baum daher eingeschränkt. Bei zunehmend längeren, sommerlichen Hitzeperioden kann die Wasserversorgung für die Bäume knapp werden. Wir möchten deshalb anregen, dass Sie eine freiwillige, inoffizielle „Patenschaft“ für die Baumscheibe vor Ihrer Haustür übernehmen! Schreiben Sie uns einfach eine kurze Nachricht an patenschaft@fggw.de mit Angabe Ihrer Adresse, wenn Sie eine solche Patenschaft für einen Baum in Ihrer Nähe übernehmen und diesen regelmässig wässern und die Baumscheibe sauber halten möchten! Auch eine offizielle Patenschaft kann bei StadtGrün angemeldet werden; schreiben Sie dazu an k.blass@stadt-gl.de.

Siedlungstypische Bäume und Heckenpflanzen

Noch bis zum 24.02.2020 können Sie als Anwohner der Gartensiedlung Gronauerwald zu stark vergünstigten Preisen Bäume und Sträucher für Ihren Garten erwerben. Nutzen Sie die Gelegenheit! Um Ihnen unsere Baum-Pflanz-Aktion schmackhaft zu machen, hier eine Liste der siedlungstypischen Gehölze:

Bäume

  • Sand-Birke
  • Hain-/Weißbuche
  • Rotbuche
  • Blutbuche
  • Walnuss
  • Waldkiefer
  • Obstbäume
  • Stiel-Eiche
  • Trauben-Eiche
  • Winter-Linde
  • Rot-Erle
  • Gewöhnliche Esche
  • Weide

Heckenpflanzen

  • Hain-/Weißbuche
  • Weißdorn
  • Rotbuche Liguster

Brauchen Sie noch mehr Inspiration? Dann laden Sie sich die Liste der bodenständig heimischen Laubgehölze herunter!

Die Baumschutzsatzung
in der Gartensiedlung Gronauerwald

Seit 2014 gilt für die Gartensiedlung eine Satzung, die Bäume und Hecken schützt. Der Bereich zwischen den Gewerbegebieten Gohrsmühle und Zinkhütte wird als wichtige Verbindung zwischen Schluchter Heide und Lerbachaue gesehen, welche durch zumeist freistehende und zum Teil über 100 Jahre alte Bäume geprägt wird. Die Bäume und Hecken sorgen für ein markantes und charakteristisches Bild der Siedlung. Sie gliedern und beleben das Ortsbild, verbessern die Lebensqualität und das Mikroklima, dienen der Luftreinhaltung und bieten vielfältigen Lebensraum.
Laut Satzung sind daher folgende Pflanzen geschützt: Laubbäume und Wald-Kiefern, mehrstämmig ausgebildete Bäume, Obstbäume und Hecken ab 1 m Höhe (Liguster, Weißdorn und Hainbuche). Diese Arten entstammen dem gestalterischen Ursprungskonzept und gliedern bis heute augenfällig den Siedlungscharakter. Andere Arten sind nicht geschützt.
Die Baumschutzsatzung hilft uns, den Charakter der Siedlung zu erhalten. Sie bedeutet aber auch, dass die Bewohner der Siedlung angehalten sind, das typische Aussehen dieser Pflanzen zu erhalten und zu schützen. Schädigungen, wie z.B. das Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln und auch die Anwendung von Streusalz sind zu vermeiden.
Trotz der Aussage „Baurecht bricht Baumrecht“ hat die Vorschrift auch zur Folge, dass bei Beantragung von Baugenehmigungen die vorhandene Pflanzung angegeben werden muss. Bei der Beseitigung eines geschützten Baumes kann die Stadt auf einer Ersatzpflanzung oder einer Ausgleichszahlung für zweckgebundene Grünholzpflanzungen im Satzungsgebiet bestehen.
Sie finden die Satzung im Wortlaut hier.
Der Stadtrat hat inzwischen beschlossen, für das gesamte Stadtgebiet wieder eine Baumschutzsatzung aufzustellen. Außerdem hat StadtGrün einen Antrag in den Stadtrat eingebracht, die Vorgartengestaltung durch städtische Vorgaben zu beeinflussen. Steinvorgärten sollten in Zukunft vermieden werden.


Die Krokusse vom Birkenbusch

Auf dem riesigen Grundstück am Birkenbusch, dass sich auch bis zur Richard-Zanders-Straße in Höhe der Einmündung der Anna-Zanders-Straße zieht, wird demnächst gebaut. Deutlich sichtbar sind als Vorarbeit bereits etliche Bäume gefällt worden – zum Glück aber auch viele schöne alte Bäume stehen geblieben. Bevor es mit dem Aushub der Baugrube losgeht, blühen jetzt aber nochmals, wie schon in früheren Jahren, die Krokusse. Welch wunderschöner Anblick 😉