Save the date: Sommerfest an der Eiche 2020!

Im kommenden Jahr wird der Freundeskreis wieder ein Sommerfest am Platz an der Eiche organisieren. Damit wir diesmal bei besserem Wetter feiern können, wird das Sommerfest am Samstag, den 15. August 2020 stattfinden. Merken Sie sich den Termin am besten schon einmal vor 😉

Ein Rundweg durch die Gartensiedlung

Seit vielen Jahren organisiert der Freundeskreis regelmäßig Führungen durch die Gartensiedlung, bei denen Interessierte jede Menge Informationen und Details über die Geschichte der Zanders-Siedlung erfahren.

Nun möchte der Freundeskreis der Gartensiedlung Gronauerwald als Ergänzung dazu für alle Interessierten einen Rundweg durch die Siedlung einrichten. Anhand mehrerer Schilder, die im öffentlichen Raum aufgestellt werden sollen, können dann Interessierte selbstständig besonders schöne Ecken in unserer Nachbarschaft entdecken und finden weitere Informationen zu einzelnen Bauten und deren Architekten sowie historische Fotos.

Wir haben dafür eine Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen sowie zusätzlich eine private Spende erhalten und danken herzlich. Anbei finden Sie eine Pressemeldung dazu sowie einen ersten Entwurf der geplanten Schilder.

Neue Straßenlaternen

Am Bereichsdenkmal Gronauer Waldweg (zwischen Richard-Zanders-Straße und dem Platz an der Eiche), wurden in der vergangenen Woche neue Straßenlaternen aufgestellt. Bereits in den Tagen zuvor waren auch An der Tent Laternen in historischer Gestaltung aufgestellt worden. Diese Laternen gleichen jenen, die schon seit langer Zeit den Platz an der Eiche schmücken. Wir freuen uns über die gelungene und stimmige Aufwertung des Straßenbildes!

Kiefernweg-Einmündung: Die kürzeste Einbahnstraße der Stadt

Die Einmündung des Kiefernwegs in die Richard-Zanders-Straße dürfte locker die kürzeste Einbahnstraße Bergisch Gladbachs sein: Mit gefühlten 2 Autolängen macht sie den Anwohnern die Ausfahrt aus der Siedlung nicht unbedingt leichter. Nicht ganz klar ist, ob die Errichtung des Schildes mit einer zwischenzeitlichen Baustelle zu tun hat (dort hatten Baumwurzeln die Gehwegplatten angehoben), oder ob diese Kreuzung tatsächlich einen Unfallschwerpunkt darstellt. Fest steht, dass die Stadt das Hinweisschild neuerlich errichten ließ, nachdem es im vergangenen Jahr einmal von Unbekannten demontiert worden war. Freuen wir uns über diese bürokratische Sehenswürdigkeit 😉

Foto: Till Erdmenger. Gerne dürfen Sie die Fotos für den privaten Gebrauch speichern, für eine gewerbliche Nutzung benötigen Sie jedoch eine schriftliche Lizenz des Urhebers.

Aktuelle Fotos aus der Gartensiedlung

In Kontrast zu unserer Sammlung historischer Fotos zeigen wir Ihnen hier aktuelle Fotos aus der Gartensiedlung Gronauer Wald. Die Fotos zeigen überwiegend jene Häuser, die noch als historische Zeitzeugen zu erkennen sind und setzen sie stets in Zusammenhang mit den glücklicherweise doch noch vorhandenen Pflanzen und Bäumen, die für unsere Siedlung namensgebend und ortsbildprägend sind.

Alle Fotos © Till Erdmenger. Gerne dürfen Sie die Fotos für den privaten Gebrauch speichern, für eine gewerbliche Nutzung benötigen Sie jedoch eine schriftliche Lizenz des Urhebers.

Historische Fotos aus der Gartensiedlung

An dieser Stelle haben wir viele historische Fotodokumente aus der Vergangenheit unserer Siedlung zusammengestellt. Wir sind stets auf der Suche nach weiteren alten Fotos – wenn Sie solche in Ihren Fotoalben oder im Schuhkarton auf dem Speicher haben, würden wir uns freuen, wenn Sie Kontakt aufnähmen und uns ermöglichten, solche Fotos für diese Sammlung zu scannen. Bitte klicken Sie dazu oben einfach auf den Menü-Punkt „Kontakt“. Danke!

Begrünen Sie Ihre Fassade!

Mit Efeu überwucherte Fassaden gab es wohl schon in der Antike – aber erst im späten 19. Jahrhundert wurde die gezielte Begrünung von Hauswänden architektonisch eingeplant. Dazu wurden und werden Rankhilfen (sie haben viele Namen: Rankgitter, Spalier, Kletterhilfe) verwendet, die den Pflanzen das vertikale Wachstum erleichtern bzw. ermöglichen.

Romantisch bewachsene Bauwerke sehen nicht nur toll aus, sie bieten auch eine Reihe von wichtigen Vorteilen. So haben die Pflanzen eine temperaturausgleichende Wirkung, sie dienen also als Schutz vor Kälte im Winter und vor Hitze im Sommer. Sie binden Feinstaub, befeuchten und kühlen die Luft und sorgen damit für ein sauberes, frisches Stadtklima. Die Pflanzenwurzeln sorgen für eine gute Drainagewirkung und verhindern Staunässe am Fundament, indem sie das Erdreich auflockern. Die Pflanzen bieten Vögeln und Insekten einen Lebensraum. Sie wirken schallschluckend und das Grün ruft positive Emotionen hervor.

Auch die historischen Bauvorschriften für die Gartensiedlung sahen begrünte Fassaden vor: „… Beerenobst, einige Ziersträucher und Stauden fehlen nirgends; die Hauswände sind mit Spalierobst oder blühenden Gewächsen berankt“ (aus den Bauvorschriften  von Zanders). Wie in der Gestaltungsfibel nachzulesen ist, sollten dafür nach historischem Vorbild profilierte Holzgerüste mit einem Raster von etwa 30–35cm benutzt werden – aber auch verspannte Drähte seien akzeptabel, solange die Rankhilfen die Elemente der Fassade gliedern, anstatt sie durch eigenständige Formen zu stören. Wer noch originale Baupläne von seinem Haus hat, kann sich dort Anregungen holen.

Wichtig ist die Auswahl geeigneter Pflanzen, denn nicht alle Rank- und Kletterpflanzen vertragen sich mit einem klassischen Rankgitter, wie es zur Bauzeit typisch für die Gronauer Waldsiedlung war. Tatsächlich kann eine Rankhilfe für die eine Pflanze wuchsbehindernd wirken, während sie für andere hilfreich ist. Bedenken muss man außerdem, dass beispielsweise  der klassische Efeu gerne in jede Ritze hineinwächst, einige Pflanzen mit der Zeit dicke Stämme und Wurzeln bilden, die Schäden an der Fassade oder an Rohren im Erdreich hervorrufen können und die Begrünung für zusätzliches Ge-wicht an der Fassade sorgt. In diesen Gesichtspunkten sollten Sie sich fachmännisch beraten lassen. Von der Ästhetik des vielen Grüns in unserer Siedlung können Sie sich dagegen ganz leicht selbst bei einem Spaziergang überzeugen und in Gedanken schon mal überlegen, ob Sie Ihr Heim nicht auch mit einer berankten Fassade verschönern wollen.

Text: Till Erdmenger
Aus dem Infobrief 4/2017