Aufgeschoben ist nicht aufgehoben …

Die Coronavirus-Pandemie wirbelt auch viele Termine in unserer Siedlung durcheinander. Aktuell am 2. April 2020 wissen wir nur, dass die momentanen Beschränkungen hinsichtlich Kontaktsperren und Schließung von Geschäften mindestens bis zum 19. April andauern werden. Betroffen von dieser Situation sind:

  • Der bereits abgesagte „Putzmunter“-Tag in Bergisch Gladbach
  • Die Neueröffnung des Olivenhofs Gronauerwald
  • Unsere Baumpflanz-Aktion, die auf den Herbst verschoben werden muss (die Besteller wurden bereits benachrichtigt)
  • Unser für den 15. April geplantes Treffen des Freundeskreises, für das wir nach einem neuen Termin suchen werden, sobald klar ist, wann dies möglich sein wird
  • Die Aufstellung der Schilder für unseren „Rundweg Gronauerwald

Wir halten Sie hier und auf Facebook auf dem Laufenden! Übrigens: Falls Sie (oder ihre Nachbarn in der Siedlung) in diesen ungewöhnlichen und herausfordernden Zeiten Nachbarschaftshilfe brauchen oder selbst anbieten wollen, werden Sie Mitglied unserer Facebook-Gruppe – dort ist genau der richtige Ort, um virtuell in unserer Siedlung zusammenzurücken!

Unsere Schilder sind da!

Diese Meldung ist bestimmt nicht weltbewegend – aber in diesen Tagen freuen wir uns doch alle über positive Nachrichten, oder? In der vergangenen Woche sind die Schilder, die wir bei uns in der Gartensiedlung aufstellen wollen, bei uns angekommen! Sie sehen toll aus und wir sind begeistert! Angesichts der SARS-CoV2-Pandemie können wir allerdings derzeit noch keine konkreten Pläne zur Aufstellung der Schilder machen – da müssen wir alle noch etwas Geduld haben.

Wer ganz ungeduldig ist (oder grade viel Zeit hat), kann aber schon mal einen Blick auf https://fggw.de/rundweg/ riskieren. Auf dieser Seite finden Sie die Informationen, die wir auch auf den Schildern präsentieren. Im Augenblick ist diese Seite noch nicht vollständig – es fehlen noch Bilder und ggf. Zusatzinformationen. Wir bitten diesbezüglich um Nachsicht 😉

Unser Angebot: Nachbarschaftshilfe in der Gartensiedlung

Die für uns alle ungewohnte und neuartige Situation der Coronavirus-Pandemie möchten wir nutzen, virtuell näher zu rücken!

Wer bei uns in der Siedlung Hilfe braucht oder Hilfe anbieten möchte, kann gerne unsere neue Gruppe nutzen, um sich auszutauschen! Ihr findet sie auf Facebook: https://www.facebook.com/groups/fggw.nachbarschaftshilfe/

Ladet gerne auch Eure Nachbarn zu dieser Gruppe ein!

Bleibt gesund!

Olivenhof Gronauer Wald eröffnet im April

Das alt-ehrwürdigen Gebäude der Gaststätte „An der Eiche“ stand zuletzt lange Monate leer – seit einiger Zeit aber wissen wir, dass die Betreiber des „Olivenhof Schildgen“ hier eine Dependance eröffnen wollen. In unserem aktuellen Infobrief hatten wir bereits darauf hingewiesen:

Das Wirtshaus an der Eiche hat eine wechselhafte Vergangenheit hinter sich und steht seit einiger Zeit leer. Noch in diesem Frühjahr soll in dem bekannten historischen Gebäude inmitten unserer Siedlung der „Olivenhof Gronauerwald“ eröffnen, der derzeit nach dem Vorbild der Wein- und Tapas-Bar „Olivenhof Schildgen“ entsteht. Wenn die Betreiber tatsächlich das Konzept gleichartig umsetzen, dürfen wir uns auf besten Service, tolle Weine und süd-ländische sowie regionale Tapas in stilvoller Atmosphäre bei uns im Gronauerwald freuen!


In den vergangenen Wochen haben die Bauarbeiten im Gebäude an Fahrt aufgenommen, die Betreiber suchen per Facebook Servicekräfte und nun gibt es eine Ankündigung, dass unser „Olivenhof Gronauer Wald“ im April eröffnen werde! Wir halten Sie auf dem Laufenden und wünschen den Betreibern viel Erfolg! Unter http://www.olivenhof-gronauer-wald.de wird das neue Lokal demnächst erreichbar sein.

Patenschaft für die städtischen Baumscheiben


Unter „Baumscheiben“ versteht man die öffentlichen Flächen an der Straße, auf denen Bäume gepflanzt sind. Sie lockern das Straßenbild auf und prägen die Ansicht unserer Siedlung. Die Baumscheiben sind relativ klein und die Standortbedingungen für den Baum daher eingeschränkt. Bei zunehmend längeren, sommerlichen Hitzeperioden kann die Wasserversorgung für die Bäume knapp werden. Wir möchten deshalb anregen, dass Sie eine freiwillige, inoffizielle „Patenschaft“ für die Baumscheibe vor Ihrer Haustür übernehmen! Schreiben Sie uns einfach eine kurze Nachricht an patenschaft@fggw.de mit Angabe Ihrer Adresse, wenn Sie eine solche Patenschaft für einen Baum in Ihrer Nähe übernehmen und diesen regelmässig wässern und die Baumscheibe sauber halten möchten! Auch eine offizielle Patenschaft kann bei StadtGrün angemeldet werden; schreiben Sie dazu an k.blass@stadt-gl.de.

Siedlungstypische Bäume und Heckenpflanzen

Noch bis zum 24.02.2020 können Sie als Anwohner der Gartensiedlung Gronauerwald zu stark vergünstigten Preisen Bäume und Sträucher für Ihren Garten erwerben. Nutzen Sie die Gelegenheit! Um Ihnen unsere Baum-Pflanz-Aktion schmackhaft zu machen, hier eine Liste der siedlungstypischen Gehölze:

Bäume

  • Sand-Birke
  • Hain-/Weißbuche
  • Rotbuche
  • Blutbuche
  • Walnuss
  • Waldkiefer
  • Obstbäume
  • Stiel-Eiche
  • Trauben-Eiche
  • Winter-Linde
  • Rot-Erle
  • Gewöhnliche Esche
  • Weide

Heckenpflanzen

  • Hain-/Weißbuche
  • Weißdorn
  • Rotbuche Liguster

Brauchen Sie noch mehr Inspiration? Dann laden Sie sich die Liste der bodenständig heimischen Laubgehölze herunter!

Die Baumschutzsatzung
in der Gartensiedlung Gronauerwald

Seit 2014 gilt für die Gartensiedlung eine Satzung, die Bäume und Hecken schützt. Der Bereich zwischen den Gewerbegebieten Gohrsmühle und Zinkhütte wird als wichtige Verbindung zwischen Schluchter Heide und Lerbachaue gesehen, welche durch zumeist freistehende und zum Teil über 100 Jahre alte Bäume geprägt wird. Die Bäume und Hecken sorgen für ein markantes und charakteristisches Bild der Siedlung. Sie gliedern und beleben das Ortsbild, verbessern die Lebensqualität und das Mikroklima, dienen der Luftreinhaltung und bieten vielfältigen Lebensraum.
Laut Satzung sind daher folgende Pflanzen geschützt: Laubbäume und Wald-Kiefern, mehrstämmig ausgebildete Bäume, Obstbäume und Hecken ab 1 m Höhe (Liguster, Weißdorn und Hainbuche). Diese Arten entstammen dem gestalterischen Ursprungskonzept und gliedern bis heute augenfällig den Siedlungscharakter. Andere Arten sind nicht geschützt.
Die Baumschutzsatzung hilft uns, den Charakter der Siedlung zu erhalten. Sie bedeutet aber auch, dass die Bewohner der Siedlung angehalten sind, das typische Aussehen dieser Pflanzen zu erhalten und zu schützen. Schädigungen, wie z.B. das Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln und auch die Anwendung von Streusalz sind zu vermeiden.
Trotz der Aussage „Baurecht bricht Baumrecht“ hat die Vorschrift auch zur Folge, dass bei Beantragung von Baugenehmigungen die vorhandene Pflanzung angegeben werden muss. Bei der Beseitigung eines geschützten Baumes kann die Stadt auf einer Ersatzpflanzung oder einer Ausgleichszahlung für zweckgebundene Grünholzpflanzungen im Satzungsgebiet bestehen.
Sie finden die Satzung im Wortlaut hier.
Der Stadtrat hat inzwischen beschlossen, für das gesamte Stadtgebiet wieder eine Baumschutzsatzung aufzustellen. Außerdem hat StadtGrün einen Antrag in den Stadtrat eingebracht, die Vorgartengestaltung durch städtische Vorgaben zu beeinflussen. Steinvorgärten sollten in Zukunft vermieden werden.


Die Krokusse vom Birkenbusch

Auf dem riesigen Grundstück am Birkenbusch, dass sich auch bis zur Richard-Zanders-Straße in Höhe der Einmündung der Anna-Zanders-Straße zieht, wird demnächst gebaut. Deutlich sichtbar sind als Vorarbeit bereits etliche Bäume gefällt worden – zum Glück aber auch viele schöne alte Bäume stehen geblieben. Bevor es mit dem Aushub der Baugrube losgeht, blühen jetzt aber nochmals, wie schon in früheren Jahren, die Krokusse. Welch wunderschöner Anblick 😉

Der Freundeskreis plant weitere Baumpflanzaktion

Viele haben ihn schon bemerkt, den Verlust von großen, prägenden Bäumen in der Gartensiedlung Gronauerwald. Die Ursachen sind vielfältig: Bauvorhaben wie z.B. aktuell Am Birkenbusch, bauliche Verdichtung z. B. durch Anbauten oder Garagen, Wurzelschädigungen der Vergangenheit oder wie zuletzt durch Trockenheit und Schädlingsbefall. So hat sich das grüne Siedlungsbild in den letzten Jahren schleichend negativ verändert. Die großen, alten, charakterprägenden Bäume werden zunehmend weniger und teilweise wird gar nicht oder es werden nur kleinkronige Bäume nach-gepflanzt. 
Dieser Entwicklung möchte der Freundeskreis entgegen wirken. Bereits in 2015 konnten Garten- und Baumfreunde der Gartensiedlung für eine Pflanzaktion gewonnen werden. Diese Aktion soll nun für Anwohner der Gartensiedlung wiederholt werden. Seinerzeit hatte die Stadt (StadtGrün) die Aktion mit einen Zuschuss von 50% aus einem zweckgebundenen Fördertopf unterstützt. Darüber hinaus hatte sie die Pflanzenbestellung bei einer Vertragsbaumschule durchgeführt und so neben der Gewähr auf gute Pflanzenqualität einen hohen Rabatt auf den Einkaufspreis an die Bauminteressenten weitergeben können. 
Hier ein unverbindliches Beispiel: Baumkosten € 100,- abzüglich ca. 70 % Rabatt abzüglich 50 % Förderung ergibt für den Baumfreund einen Preis von € 15,- (statt € 100,-). Als einzige Bedingung gilt: Es müssen Baumarten aus der Liste der Charakterbäume gewählt werden. Sie wurde als Anlage zur städtischen Satzung zum Schutz von Bäumen und Hecken in der Gartensiedlung Gronauerwald erstellt.
Gelistet sind darin z. B. Birke, Buche, Walnuss, Waldkiefer, Eiche, Erle, Esche, Linde, Esskastanie und alle Arten von Obstbäumen. Interessenten können ihre Baumwünsche bis zum 24.02.2020 anmelden bei:
Frank Grobolschek, Gronauer Waldweg 37, Tel. 0172-1317957,
Mail: frank.grobolschek@fggw.de
.Frank Grobolschek wird die Baumwünsche in einer Liste sammeln und diese an StadtGrün weiterreichen. Die Baumbestellung erfolgt durch StadtGrün. Die Pflanzenlieferung inclusive Baumpfahl erfolgt im März 2020. Der genaue Liefertermin wird rechtzeitig bekannt gegeben. Die Pflanzung erfolgt in der Regel durch den Besteller.
Auf Wunsch hilft der Freundeskreis bei der Pflanzung und gibt Hinweise zum Pflanz- und Erziehungsschnitt. Der private Kostenanteil kann bar oder per Überweisung an Frank Grobolschek erfolgen, der alle Kostenanteile in einer Summe an die Stadt überweist.
Text: Thomas Klostermann


Pflanzaktion 2014